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Wodurch wird eine makrozytäre, hyperchrome Anämie verursacht?
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Klinik
Folsäuremangel
Folsäuremangel ist der am weitesten verbreitete Vitaminmangel in der westlichen Welt. Die Folsäure fungiert als wichtiger Cofaktor im Purin- und Pyrimidinstoffwechsel und spielt deshalb eine große Rolle bei der Zellteilung. Von einem Folsäuremangel sind daher zuallererst die Gewebe betroffen, die eine hohe Mitoserate haben wie bspw. die blutbildenden Zellen des Knochenmarks. Diese können sich, wenn es an Folsäure fehlt, nicht mehr so stark vermehren wie nötig, weshalb weniger Erythrozyten gebildet werden. Die gebildeten Erythrozyten sind zudem stark vergrößert, da die Hämoglobinsynthese nicht gestört ist und das synthetisierte Hämoglobin auf viel weniger Erythrozyten verteilt wird. Das entstehende Krankheitsbild wird als "megaloblastäre Anämie" bezeichnet. Insbesondere in der Schwangerschaft wird aufgrund des Wachstums des Embryos viel Folsäure benötigt. Vor allem im Anfangsstadium der Schwangerschaft kann ein Folsäuremangel zu schweren Fehlbildungen des Kindes im Sinne einer Spina bifida bis hin zum Anenzephalus führen. Werdenden Müttern wird daher während der Schwangerschaft empfohlen, Folsäure zu substituieren.
Folsäuremangel ist der am weitesten verbreitete Vitaminmangel in der westlichen Welt. Die Folsäure fungiert als wichtiger Cofaktor im Purin- und Pyrimidinstoffwechsel und spielt deshalb eine große Rolle bei der Zellteilung. Von einem Folsäuremangel sind daher zuallererst die Gewebe betroffen, die eine hohe Mitoserate haben wie bspw. die blutbildenden Zellen des Knochenmarks. Diese können sich, wenn es an Folsäure fehlt, nicht mehr so stark vermehren wie nötig, weshalb weniger Erythrozyten gebildet werden. Die gebildeten Erythrozyten sind zudem stark vergrößert, da die Hämoglobinsynthese nicht gestört ist und das synthetisierte Hämoglobin auf viel weniger Erythrozyten verteilt wird. Das entstehende Krankheitsbild wird als "megaloblastäre Anämie" bezeichnet. Insbesondere in der Schwangerschaft wird aufgrund des Wachstums des Embryos viel Folsäure benötigt. Vor allem im Anfangsstadium der Schwangerschaft kann ein Folsäuremangel zu schweren Fehlbildungen des Kindes im Sinne einer Spina bifida bis hin zum Anenzephalus führen. Werdenden Müttern wird daher während der Schwangerschaft empfohlen, Folsäure zu substituieren.
Vitamin-B12-Mangel
Ein Vitamin-B12-Mangel kann sich u.a. bei unzureichender Zufuhr (Mangelernährung, streng veganer Kost), Mangel an Intrinsic-Faktor (z.B. bei chronisch-atrophischer Gastritis) oder intestinalen Erkrankungen mit reduzierter Vitamin-B12-Aufnahme (z.B. bei Entzündung des Ileums) entwickeln. Bei Menschen, die sich mit "normaler" Mischkost ernähren, liegen in der Leber jedoch Speicher vor, die etwa die 1000-fache Menge des Tagesbedarfs an Vitamin B12 beinhalten. Daher macht sich ein Mangel erst nach mehreren Jahren bemerkbar. Typisches Symptom ist die perniziöse Anämie (Reifungsstörung der Blutbildung ) mit erhöhtem MCV und MCH sowie die funikuläre Myelose (Zerfall der Markscheiden von Hinter- und Seitensträngen des Rückenmarks).
Ein Vitamin-B12-Mangel kann sich u.a. bei unzureichender Zufuhr (Mangelernährung, streng veganer Kost), Mangel an Intrinsic-Faktor (z.B. bei chronisch-atrophischer Gastritis) oder intestinalen Erkrankungen mit reduzierter Vitamin-B12-Aufnahme (z.B. bei Entzündung des Ileums) entwickeln. Bei Menschen, die sich mit "normaler" Mischkost ernähren, liegen in der Leber jedoch Speicher vor, die etwa die 1000-fache Menge des Tagesbedarfs an Vitamin B12 beinhalten. Daher macht sich ein Mangel erst nach mehreren Jahren bemerkbar. Typisches Symptom ist die perniziöse Anämie (Reifungsstörung der Blutbildung ) mit erhöhtem MCV und MCH sowie die funikuläre Myelose (Zerfall der Markscheiden von Hinter- und Seitensträngen des Rückenmarks).
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Quelle
AMBOSS
Datum
03.2019
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1553069972341