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Klinik
Arteriosklerose
Der Begriff Arteriosklerose bezeichnet eine krankhafte Veränderung von Arterienwänden, die zur Versteifung und Lumeneinengung von Arterien führen kann. Die häufigste Form der Arteriosklerose ist die Atherosklerose, bei der die Gefäßintima krankhaft verändert ist. Ausgangspunkt ist i.d.R. ein Endothelschaden, der zur Ablagerung von im Blut zirkulierenden Lipiden (bspw. LDL) führt. Hierdurch wandern Entzündungszellen aus dem Blut und Muskelzellen aus der Gefäßmedia in das Stratum subendotheliale der Intima ein. Das Zusammenspiel aus lokaler Entzündung, fortschreitender Lipidablagerung und der Produktion von Extrazellulärsubstanz durch die eingewanderten Muskelzellen führt zur Bildung von atheromatösen Plaques in der Gefäßintima. Diese ragen in das Gefäßlumen und engen es somit ein. Allein diese Lumeneinengung kann durch den stark erhöhten Gefäßwiderstand (Hagen-Poiseuille-Gesetz) bereits eine Minderperfusion des nachfolgenden Gewebes verursachen. Dies kann zur Entwicklung von chronischen Erkrankungen wie der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) führen. Auf den atheromatösen Plaque können sich zusätzlich noch mehrere Schichten von Plättchenthromben ablagern, die den Plaque instabiler machen. Eine Ruptur des Plaques kann das Gefäß akut verschließen. Dies ist bspw. ursächlich für akute ischämische Ereignisse wie den Schlaganfall oder den Herzinfarkt. Hauptrisikofaktoren zur Entstehung der Atherosklerose sind Tabakkonsum, Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie.
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Quelle
VORLESUNG [WS24/25]
Datum
12/2023
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Note ID
1597161726002